Die Entstehungsgeschichte des Abwasserverbandes Selbitztal von den Anfängen bis zum heutigen Tag

Aktuell

steht nur noch der Anschluss der Ortsteile Enchenreuth und Gösmes der Mitgliedsgemeinde Helmbrechts aus. Seit Bestehen des Abwasserverbandes Selbitztal wurden bis zum heutigen Tag ca. 30 Mio. Euro am Standort der heutigen Kläranlage investiert und somit aktiver Gewässerschutz betrieben.

2011 und 2017

erfolgte zuerst der Anschluss des Ortsteiles Neudorf und 2017 der Anschluss der Ortsteiles Haueisen und Haidengrün der Mitgliedsgemeinde Schauenstein an den Abwasserverband Selbitztal.

2007 – 2008

In diesen Jahren gingen das Pumpwerk Carlsgrün und das Pumpwerk Rodesgrün in Betrieb. Beiden Pumpwerken sind Stauraumkanäle, die zur Mischwasserbehandlung dienen, vorgelagert.

2004

wurde der Markt Bad Steben über zwei Pumpwerke und einer neuen Abwasserdruckleitung an die Kläranlage des Abwasserverbandes Selbitztal angeschlossen.

2002 – 2003

vergrößerte sich der Abwasserverband Selbitztal durch die Aufnahme der bisherigen Abwassergäste, nämlich der Gemeinde Issigau und Leupoldsgrün sowie des Marktes Bad Steben als kommunale Verbandsmitglieder.

1997 – 1998

wurden aufgrund gesetzlicher Vorgaben zum Gewässerschutz die Erweiterung der biologischen Reinigungsstufe um Nitrifikation und Denitrifikation zur Stickstoffelimination sowie der Bau der chemischen Reinigungsstufe zur Phosphatfällung notwendig.

1989

ging der biologische Teil der Kläranlage mit Schlammbehandlung in Betrieb. Die Gemeinde Leupoldsgrün wird über eine Freispiegelleitung, die bei der Stadt Selbitz an den Hauptsammler anbindet, integriert.

1985

fand der Anschluss der Gemeinden Issigau und Marxgrün über eine Abwasserdruckleitung und drei Pumpwerken statt.

1978

wurde der mechanische Teil der Kläranlage mit Einlaufhebewerk, Rechen, Sandfang sowie Vorklärbecken in Betrieb genommen.

1975 – 1978

wurde der Hauptsammler, eine Freispiegelleitung, von Helmbrechts bis zum heutigen Standort der Kläranlage unterhalb von Naila in Mittelklingensporn gebaut.

1975

wurde auf Drängen der Behörden die Aufnahme der Stadt Helmbrechts mit ihrer intensiven Textilindustrie in den Abwasserverband Selbitztal besiegelt.

1970

gelang es den Abwasserverband Selbitztal, damals nur mit den Städten Schauenstein, Selbitz und Naila, als Unternehmensträger zu gründen und den Bau der Kläranlage am jetzigen Standort zu beschließen.

1960

fanden bereits erste Besprechungen mit dem Wasserwirtschaftsamt Hof, der Regierung von Oberfranken und den Städten Helmbrechts, Schauenstein, Selbitz und Naila zum Bau einer gemeinsamen Kläranlage statt.

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